Was kostet eine Website?
Eine sehr berühmte Website in Österreich wurde vor Jahren mit € 283.000,- gestützt. Das vergleichsweise mickrige Ergebnis ist aufgrund der beruflichen Neuorientierung des Besitzers gar nicht mehr online. Weitaus bessere Websites können aber auch mit geringeren Kosten hergestellt werden.
Aber was kostet eine Website in der Realität nun wirklich?
Allgemein setzen sich die Kosten einer Website aus diesen Positionen zusammen:
Einmalkosten
- Layout
- Textierung
- Programmierung
- Optional: Einrichtung des Content Management Systems / CMS
- Hosting-Produkt einrichten (veröffentlichen auf dem angemieteten Webspace)
Laufende Kosten
- Domain
- Hosting
Dazu kämen noch eventuelle Wartungskosten, seien es redaktionelle oder technische Wartungskosten (speziell bei CMS).
Die Zahlen
In welchen Höhen bewegen sich nun üblicherweise die Kostenblöcke? Die Leistungen
- Layout
- Textierung
- Programmierung
werden oft von Dienstleistern erbracht. Hier hängt es davon ab, welchen Umfang die geplante Website zum Start haben soll, und welche dieser Arbeiten ausgelagert werden.
Für Layout-Arbeiten muss mit Kosten ab € 700,- gerechnet werden (wenn ein Einzelunternehmenr damit beauftragt wird, Agenturarbeiten kosten mehr), die Kosten für Textierung berechnen sich nach Stundenaufwand oder Anzahl von Zeichen, und die Programmierung (Umsetzung des Layouts in HTML/CSS, Formularprogrammierung u.ä.) hängt sehr stark von der Funktionalität der Website ab. Bei kleinen und simplen Websites fallen hier üblicherweise auch Kosten ab € 1.000,- an.
Die weiteren Kostenschätzungen
- Hosting-Produkt einrichten: 10,- bis 50,- einmalig (diese Kosten fallen oft auch weg)
- Domain: 10,- bis 100,- pro Jahr (diese Kosten fallen im ersten Jahr des Hostings oft auch weg)
- Hosting: 5,- bis 50,- pro Monat
Soll die Website auf Basis eines CMS (Content Management Systems) veröffentlicht werden, so fallen hier auch die Implementierungs- und Konfigurationskosten für das CMS an. Wie hoch die sind, hängt ab von
- den Ansprüchen an das CMS (Mehrsprachigkeit, Formulare, Slideshows, etc.)
- der Komplexität des CMS selbst.
So kann eine Website auf Basis von Wordpress durchaus nur wenige Stunden, vielleicht Tage Aufwand verursachen, bei Typo3 oder Drupal sieht das üblicherweise anders aus. Der Aufwand muss hier eher in Wochen oder sogar Monaten geschätzt werden. Als Lohn gibt’s dafür aber auch etwas, das nahezu grenzenlos erweiterbar ist.
Man sieht also, dass eine professionelle Website erst einmal durchaus finanziell anspruchsvoll sein kann. Bei geschickter Wahl von Tools und Hosting-Angeboten sowie einiger investierter Zeit können die Gesamtkosten einer Website allerdings erheblich reduziert werden.
