SEO „On-the-Page“-Optimierung

Unter On-the-Page-Methoden der Suchmaschinenoptimierung (SEO) versteht man solche Maßnahmen, die auf der Seite selbst durchgeführt werden.

Generell geht es dabei darum, die Suchmaschinen erkennen zu lassen, worum es in der Seite eigentlich geht. Wenn für die Suchmaschinen aufgrund der Nutzung vieler unterschiedlicher Begriffe das Thema nicht erkennbar ist, wird die Seite keine guten Chancen auf eine Top-Positionierung haben. Es geht also darum, die relevanten Begriffe aus der Masse aller Begriffe und Worte, die auf der Seite verwendet werden, zu diskriminieren, sie also hervorstechen zu lassen. Daraus folgt, dass Sie eine Seite nur für wenige Begriffe (üblicherweise nur für einen) optimieren können. Allerdings kann dieser Begriff auch aus mehreren Worten bestehen („gebrauchte Gitarren Hamburg“).

Keywords (Schlagworte)

Wählen Sie für jede wesentliche Seite geeignete Schlagworte bzw. Schlüsselbegriffe (auch Wortkombinationen aus zwei bis drei Worten). Ein einzelnes Dokument soll dabei nur ein Thema behandeln. Eine Seite kann aus verschiedenen Gründen für nicht mehr als bis zu drei Begriffe optimiert werden!

Die Schlagwortdichte hängt von der Länge des Textes ab, bei kurzen Texten kann sie höher sein, bei langen Texten dagegen niedriger. Die Schlagwortdichte liegt bei gut optimierten Seiten zwischen 2,5 und 3,5%.

Wiederholen Sie besonders am Anfang des Textes oft die Schlagworte unter Berücksichtigung der allgemeinen Lesbarkeit.

Beispiel: Sie wollen, dass Ihre Seite im Suchmaschinenranking vorne erscheint, wenn Menschen nach Shiatsu-Angeboten in Hamburg suchen, dann benutzten Sie im Text der Seite öfters die Worte Shiatsu und Hamburg nahe beieinander.

Seitentitel (Dokumententitel)

Der Titel einer Seite hat ausserordentlich hohe Bedeutung. Verwenden Sie möglichst Hauptworte, die das Thema beschreiben. Legen Sie die Seitentitel individuell für jede einzelne Seite fest. Stellen Sie den Firmennamen aus Branding-Gründen in den Titel, aber erst ans Ende („Gebrauchte PKWs in Hamburg – Rostschüssel GmbH“). Die Länge des Seitentitels beträgt ca. 80 bis 200 Zeichen.

Seitentitel / Dokumententitel

Der Dokumententitel ist sichtbar im oberen Rand des Browserfensters, in Suchmaschinen-Ergebnissen, und in den Lesezeichen/Favoriten der Browser.

Seitentitel bei Google sichtbar

Die Wahl des Dokumententitels hat daher aus vielen Gründen starke Auswirkung auf die Besucherfrequenz Ihrer Website.

Überschriften

Bringen Sie die Schlagworte auch in Überschriften (HTML-Codes: <h1> bis <h6>) unter. Berücksichtigen Sie dabei vor allem die Überschriften <h2> und <h3>, denn die sollen nach neuerer Erkenntnis stärkere Wirkung zeigen als die größte Überschrift <h1>. Eine <h1> Überschrift soll auf jeder Seite nur einmal enthalten sein.

Hervorheben

Heben Sie wesentliche Begriffe im Fließtext fett oder kursiv hervor. Schreiben Sie aber nicht den gesamten Fließtext fett (das macht die Diskrimination zunichte), und unterstreichen Sie keine Worte, die nicht auch wohin verlinken.

Listen, Aufzählungen

Wenn es die Möglichkeit gibt, benutzen Sie Listen in Ihren Dokumenten. Aufzählungen erhalten u.U. einen höheren Wert als reine Fließtexte.

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Meta-Tags

Die sogenannten META-tags sind HTML-Anweisungen, die im (nicht direkt sichtbaren) Kopfteil von HTML-Dokumenten platziert werden. Sie beinhalten zusätzliche Informationen über das Dokument für Suchmaschinen und andere Programme.

  • DESCRIPTION: beschreibt Seiteninhalt
  • KEYWORDS: zählt die wichtigsten Worte aus dem Dokument auf (speziell bei Google nicht relevant)

Der Inhalt des META-tags KEYWORDS kann für Google auch völlig unterbleiben, er wird nicht ausgewertet. Falls Sie doch damit arbeiten wollen, bedenken Sie bitte folgende Anregungen:

 

  • Schlechter Meta-Tag KEYWORDS:
    <meta name=“keywords“ content=“Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage, Massage“>
  • Guter Meta-Tag KEYWORDS:
    <meta name=“keywords“ content=“Massage, Ganzkörpermassage, Teilmassage, Klassische Massage, Sportmassage, Gesundheit, Entspannung“>

Der Inhalt des META-tags DESCRIPTION kann bei Google sichtbar sein, und zwar als beschreibender Text in den Ergebnisseiten. Eine sinnvolle Befüllung hat daher hohe Auswirkung auf die Klickrate!

  • Schlechter Meta-Tag DESCRIPTION:
    <meta name=“description“ content=“Auto, Auto, Auto, Gebrauchtauto, PKW, Auto, Hamburg“ />
  • Guter Meta-Tag DESCRIPTION:
    <meta name=“description“ content=“Aktuelle Angebote von Gebrauchtautos mit Bildern und Preisauszeichnung.“ />

Bild-Alternativ Texte

Nutzen Sie die Möglichkeit, bei Bildern (Fotos, Grafiken) auch Alternativ-Texte hinzuzufügen. In diesen Texten wird kurz beschrieben, was auf dem Bild zu sehen ist. Bringen Sie hier das eine oder andere wesentliche Keyword ein, produzieren Sie aber keine simplen Keyword-Aufzählungen ohne Bezugnahme auf das Bild.

Interne Links

Suchmaschinen nutzen auch den Linktext zur Einordnung der verlinkten Seite. Vermeiden Sie also Linktexte wie „Lesen Sie weiter“, „mehr …“ oder „hier klicken“. Benutzen Sie stattdessen wesentliche Keywords aus den Zielseiten in Ihren Linktexten.

Beispiel: Mit dem Linktext „Bilder Shiatsu Studio in Hamburg“ verlinken Sie auf die Seite, die Ihr Shiatsu Studio mit Fotos unter Angabe des Orts beschreibt.

Wie weit ist Ihre Website bei Google bekannt?

So finden Sie bei Google heraus, welche Seiten Ihrer Website von Google bereits erfolgreich indexiert wurden (d.h. im Datenbestand von Google vorhanden sind). Geben Sie im Suchfenster bei Google ein:

Allerdings natürlich mit Ihrer echten Website-Adresse anstelle von www.meinewebsite.de.

Was sollten Sie besser unterlassen?

  • Tonnen an Keywords „unsichtbar“ in die Seite schreiben (weiß auf weiß, mit CSS verstecken, etc.). Allein schon aufgrund der fehlenden Schlagwortdichte (Keywordhäufigkeit, s.o.), ein vollkommen sinnloses Unterfangen. Die Rankingergebnisse werden sich sogar verschlechtern!
  • Doorway-Pages einsetzen. Solche Seiten, die speziell für Suchmaschinen optimiert werden, aber den Besucher unmittelbar auf eine andere Seite weiterleiten, werden von Google recht gut als Spam erkannt und abgestraft.
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