Unter Off-the-Page-Methoden der Suchmaschinenoptimierung (SEO) versteht man solche Maßnahmen, die rund um eine Seite oder Website durchgeführt werden.
Domain-Name, Bezeichnung der Verzeichnisse und Dateien
Der Begriff, der den Domain-Namen bildet, wird von einigen Suchmaschinen sehr hoch gewertet (Fireball, Google). Ein URL (Webadresse – “Uniform Resource Locator”) kann entsprechend der Struktur
Domain-Name / Verzeichnisname / Dokumentenname
mit Keywords versehen werden.
Beispiel: "http://www.autos-mustermann.at/gebrauchte-autos/mittelklassewagen.html“).
Dabei sollten Begriffe aus dem URL auch im Dokumententitel der Seite (siehe On-the-page Optimierung) eingesetzt werden.
Aktualität und Änderungsfrequenz
Suchmaschinen bevorzugen aktuelle Informationen. Bei gleichwertigen Dokumenten wird dasjenige höher bewertet, das aufgrund des Datums aktueller ist, bzw. häufiger aktualisiert wird. Eine hohe Änderungsfrequenz beeinflußt auch die Besuchshäufigkeit der Webrobots. Besonders bei Google scheint das ein wesentliches Kriterium zu sein.
Besuchshäufigkeit
Google kann mithilfe der Google-Toolbar, die den Internetbenutzern zur Verfügung steht, unter bestimmten Umständen auch mitverfolgen, welche Websites von den Benutzern besucht werden. Ein höherer Besucherstrom kann sich nach aktueller Erkenntnis ebenfalls auf die Einstufung in den Ergebnisseiten auswirken. Sorgen Sie daher für attraktive Inhalte (“Linkbait”, s.u.), die auf Besucher anziehend wirken.
Link-Strategie
Die Menge und Qualität von Hyperlink-Verweisen, die ein Dokument von anderen erhält, beeinflußt die Positionierung im Ergebnis erheblich. Dieses Verfahren (Link Popularität) wird von Google dominierend eingesetzt: der Google Page Rank – eine Zahl zwischen 0 und 10 – gibt Auskunft über den Verlinksgrad von Dokumenten.
Ziel von Suchmaschinenoptimierung ist es daher auch andere Informationsanbieter nach Möglichkeit auf die Website verweisen zu lassen: befreundete Unternehmen, Firmenverzeichnisse, Verzeichnisse von Handels- und Wirtschaftskammern, Themen-bezogene Foren und Portale.
Optimalerweise stammen dabei die Links von thematisch verwandten Seiten, die selbst sehr gut verlinkt sind. Das ist bei sogenannten Presell Pages hervorragend der Fall. Weiters macht es Sinn, wichtige Schlüsselbegriffe im Linktext anzuführen (bzw. anführen zu lassen), und diese Linktext allerdings zu variieren.
Linkquellen:
- Presell Pages
- Online-PR Plattformen
- Webkataloge
- Artikelverzeichnisse
- Social Bookmark-Plattformen
- Websites von Partnern, Kunden, Lieferanten, Vereinen, …
Linkbait
Optimalerweise erhalten Sie Unmengen an Links ganz ohne Anforderung, weil Sie auf Ihrer Website etwas besonderes anbieten. Das kann sein:
- einzigartige Informationen
- eine einzigartige Aufbereitung von Informationen
- Viral-Marketing Elemente (Bilder, Video, Audio)
- Online-Tools
Diese Vorgangsweise nennt man Linkbait (“Linkköder”).
