Eintrag im ODP

Das Open Directory Project (ODP) mag ja schon lange nicht mehr zeitgemäß sein. Denn mittlerweile gibt es etliche gut geführte Linkverzeichnisse und -plattformen, sowie Social Bookmarking Systeme a la del.icio.us, die wesentlich benutzerfreundlicher und hilfreicher sind, als der veraltete und extrem behäbige Webkatalog.

Trotzdem macht es immer noch Sinn, die eigene Website im ODP einzutragen.

Schlecht formuliert. Es muß eigentlich heißen: …. einen Antrag an einen anonymen Redakteur des ODP zu stellen, und sich abhängig von seiner Gunst zu machen.


Wer die folgenden Ratschläge beherzigt, der kann aber mit einer halbwegs kurzen Wartezeit von nur wenigen Wochen rechen, nach der die Website endlich in den Katalog eingetragen wird.

  • Die genau passende Zielkategorie auswählen.
  • Die Zielkategorie ansehen, und anhand der vorhandenen Texte den eigenen Beschreibungstext der Website erstellen.
  • Einen Titel finden, der kurz und würzig ist, und vielleicht sogar einen Schlüsselbegriff beinhaltet, für den man sich eine gute Position bei Suchmaschinen wünscht.
  • Einen knappen Beschreibungstext erstellen, der keine Eigenschaftsworte beinhaltet, und nach Möglichkeit wirklich die Website charakterisiert („Elevator Pitch“), weniger das Unternehmen, das dahinter steckt.

Zwar wird das ODP wohl irgendwann einmal in der völligen Bedeutungslosigkeit versinken (was es sich allerdings selbst zuzuschreiben hat und was mir leid tut), aber noch ist es nicht soweit. Daher allen Mut zusammenfassen, und sich durch die seltsam geschriebenen Anleitungen des ODP durchkämpfen.

Wir wünschen viel Erfolg!

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