Eintrag im ODP

Das Open Directory Project (ODP) mag ja schon lange nicht mehr zeitgemäß sein. Denn mittlerweile gibt es etliche gut geführte Linkverzeichnisse und -plattformen, sowie Social Bookmarking Systeme a la del.icio.us, die wesentlich benutzerfreundlicher und hilfreicher sind, als der veraltete und extrem behäbige Webkatalog.

Trotzdem macht es immer noch Sinn, die eigene Website im ODP einzutragen.

Schlecht formuliert. Es muß eigentlich heißen: …. einen Antrag an einen anonymen Redakteur des ODP zu stellen, und sich abhängig von seiner Gunst zu machen.

Wer die folgenden Ratschläge beherzigt, der kann aber mit einer halbwegs kurzen Wartezeit von nur wenigen Wochen rechen, nach der die Website endlich in den Katalog eingetragen wird.

  • Die genau passende Zielkategorie auswählen.
  • Die Zielkategorie ansehen, und anhand der vorhandenen Texte den eigenen Beschreibungstext der Website erstellen.
  • Einen Titel finden, der kurz und würzig ist, und vielleicht sogar einen Schlüsselbegriff beinhaltet, für den man sich eine gute Position bei Suchmaschinen wünscht.
  • Einen knappen Beschreibungstext erstellen, der keine Eigenschaftsworte beinhaltet, und nach Möglichkeit wirklich die Website charakterisiert („Elevator Pitch“), weniger das Unternehmen, das dahinter steckt.

Zwar wird das ODP wohl irgendwann einmal in der völligen Bedeutungslosigkeit versinken (was es sich allerdings selbst zuzuschreiben hat und was mir leid tut), aber noch ist es nicht soweit. Daher allen Mut zusammenfassen, und sich durch die seltsam geschriebenen Anleitungen des ODP durchkämpfen.

Wir wünschen viel Erfolg!

Tipp: bei Google-Suche Links in neuem Fenster öffnen lassen

Das ist schon vielen passiert: Sie suchen bei Google, klicken in der Ergebnisseite auf einen Link. Die gefundene Seite wollen Sie doch nicht ansehen, also klicken Sie links oben im Browser auf „Zurück“. Und wollen einfach zurück zu Google.

Denkste.

Obwohl Sie sogar mehrfach auf Zurück klicken, bleiben Sie immer wieder auf der Seite hängen. Der Grund liegt zumeist darin, dass die letzte Seite gar nicht die Google-Seite war, sondern eine Zwischenseite (Doorway-Page, Brückenseite), die von Google verlinkt war, und die in fast Null Sekunden auf die nun sichtbare Seite weiterleitet. Klickt man daher auf Zurück, so gelangt immer nur zu dieser Zwischenseite, und die leitet eben wieder in Null Sekunden auf die sichtbare Seite weiter.

Gefangen in einer Endlosschleife?

Nicht, wenn man eine Einstellung bei Google vornimmt, wonach die verlinkten Seiten in einem neuen Browserfenster geöffnet werden.

Klicken Sie rechts vom Suchfeld auf „Einstellungen“.

Einstellungen

Suchen Sie dann auf der Einstellungsseite nach „Für Suchergebnisse neues Fenster öffnen“. Aktivieren Sie diese Option.

Neues-Fenster

Das war’s. Nach dem Speichern werden Sie zur Suchseite zurückgeleitet und können ab nun die gefundenen Websites in einem eigenen Browser-Fenster sehen. Das können Sie jederzeit schließen, ohne dass deswegen auch die Google-Suchergebnisse verschwinden.

Tipp: Google-Suche auf eine Website einschränken

Man kennt das: Gesucht wird Information zu einem bestimmten Gerät eines Hersteller, gefunden werden zahllose Links auf diverse Auktionshäuser. Dabei weiß man, dass die gesuchte Information beim Geräte-Hersteller zu finden ist, bloß die dort vorhandene Suchmöglichkeit will auch nicht so recht arbeiten.

Abhilfe

Gesucht wird im Beispiel nach dem Gerät (Kühlschrank-Modell „4711 GTI“) unter Angabe der zu durchsuchenden Website:

kühlschrank 4711 gti site:www.herstellername.de

Was passiert hier: Sie suchen nach dem Kühlschrank 4711 GTI, aber mit Hilfe von „site:……“ nur beschränkt auf die Website des Herstellers. Natürlich geben Sie anstelle von www.herstellername.de den korrekten Namen der Website des Herstellers ein.

Nicht vergessen: Webstatistik absperren

Wie kann man die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen erhöhen? Unter anderem dadurch, dass man sich so oft wie möglich verlinken lässt. Betreiber von pornographischen Websites wissen das sehr gut, und holen sich immer wieder auf bedenkliche Art Links von ahnungslosen Websites.

Und das geht so:

In Webstatistiken wird oft angezeigt, von welchen Websites aus die eigene Website verlinkt wurde, und dass dieser Link auch von Usern benutzt wurde. Darüber hinaus verlinken die Webstatistik-Berichte auch noch brav auf diese „Referrer“-Websites. Findige Webmaster machen sich das zunutze und suchen mit Hilfe von Suchmaschinen nach Webstatistiken, die frei zugänglich sind.

Beispiel gefällig? Geben Sie mal bei Google folgendes ein (und schränken Sie eventuell die Suche ein auf Seiten aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz):

intext:porn* intitle: statistics 2008

Ausschnitt Webstatistik Musik-ProjektGoogle wird daraufhin Webstatistiken zeigen, die aus dem Jahr 2008 stammen und in deren Inhalten der Wortbestandteil „porn“ enthalten ist (im „Referrer“-Bericht der Webstatistik). Sie werden aber vorwiegend Webstatistiken von Websites finden, die mit Pornographie gar nichts am Hut haben. Buchhalter, Freiwillige Feuerwehren, Gemeinden, Vereine, …

Wenn ein Webmaster pornografischer Websites mit Hilfe von Google frei zugängliche Webstatistiken gefunden hat, muss er nur noch Links von seiner eigenen Website auf diese Websites legen und monatlich öfter mal auch benutzen. So taucht die beworbene Website automatisch im sogenannten „Referrer“-Bericht der Webstatistik der betroffenen Website auf, und erhält dadurch einen für Google gut sichtbaren Link auf seine Website. Denn im Referrer-Bericht finden sich Besuche, die über Links auf anderen Websites kommend (von „verweisenden Websites“) erfolgt sind.

Auffällig ist, dass solche Verlinkungen zumeist 3.333 mal im Monat benutzt wurden. Denn für diese illegitimen Zwecke gibt es Programme, die den Link mitsamt den dazugehörigen Klicks erfolgreich simulieren. Die hohe Zahl an simulierten Klicks sorgt dafür, dass die solcherart gepushten Seiten auch ganz sicher in der Webstatistik zu sehen sind, und nicht etwa aus den Top 30 der Referrer-Berichte herausfallen.

Fazit

Es wäre schön, wurden die Anbieter von Statistik-Programmen diese Referrer-Hosts in ihren Berichten nicht verlinken. Und es wäre schön, würde Google den Links von Statistik-Berichten genauso keinen Wert beimessen, wie das bei Gästebuch-Links schon längst der Fall ist. Solange das nicht der Fall ist:

Immer darauf achten, dass die eigene Webstatistik passwortgeschützt ist!

Mehr zum Thema „Referrer-Spam“ in diesem Wikipedia-Artikel.

Spannender Provider-Wechsel bei .de-Domains

LänderIm Heft 3/2008 hat sich das Computermagazin c’t mit der Praxis von Domainregistrierung und -verwaltung beschäftigt. Laut dem Autor Holger Bleich sei der einfachste, und daher auch häufigst gewählte Weg der Kauf bei einem Provider, der vollständige Webhosting-Produkte anbietet, also Domain gemeinsam mit Webspace und Mailservice.

Ein deutscher Anbieter sollte Mitglied von Denic, der Domain Registry zuständig für Deutschland, sein. Das kann zwar mit einem Blick auf die Mitglieder-Liste herausgefunden werden, aber zu beachten ist, dass manche Anbieter eventuell mit einem anderen Namen gelistet sind.

Wenn der Provider bei der Denic eine neue Domain beauftragt, wird diese Domain gewöhnlich schon nach wenigen Sekunden registriert. Allerdings kann es bis zu einem Tag dauern, bis diese Domain auch weltweit bekannt wird. Das liegt an den Aktualisierungen der sogenannten Doman Name Server (DNS), die in regelmäßigen Abständen passieren.

Bei einem Provider-Wechsel kann es schon einmal zu einem Verlust der Domain kommen, wenn die Domain kurzzeitig freigegeben, und in dieser Zeit von jemand anderem für sich registriert wird. Will man den Provider wechseln, wird die folgende Vorgangsweise bei .de-Domains empfohlen:

  • Sie informieren Ihren bisherigen Provider über den geplanten Wechsel. Eine allfällige Unterschrift kann per Fax übersendet werden. Viele Provider bieten dazu sogar ein sogenanntes Providerwechselschreiben an, das zur Kündigung des bisherigen Providers verwendet werden kann.
  • Sie bestellen das gewünschte Produkt beim neuen Provider unter Angabe des Domainwechsels.
  • Nach Erhalt der schriftlichen Bestätigung stellt der bisherige Provider stellt einen „CHPROV-Antrag“ (früher „KK-Antrag“ – Konnektivitäts-Koordination) bei der Denic.
  • Die Denic fragt den bisherigen Provider, ob der Domaininhaber, also Sie, einem Wechsel zugestimmt hat.
  • Der Provider antwortet innerhalb von drei Tagen mit einer „ACK“-Meldung („acknowledged“). Sollte der Wechsel verweigert werden, sendet er eine „NACK“-Meldung (not acknowledged).
  • Der gesamte Vorgang kann bei .de-Domains daher bis zu 7 Werktage dauern.

Das Problem dabei: sollte der Provider auch nach wiederholter Nachfrage nicht antworten (etwa weil er die Anfrage übersieht, oder nicht ernst nimmt), wird das von der Denic als Zustimmung ausgelegt. Der Domain-Wechsel wird angeregt.

Auch aus diesem Grund empfiehlt sich die sorgfältige Auswahl eines Providers.

Websites, Hosting und Suchmaschinen

Hier entsteht ein kleines Portal mit Tipps und Tricks zu Arbeiten an Websites, Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, und vieles mehr aus diesem Bereich. Welche Fragen sollen hier beantworten:

  • Was kostet eine Website?
  • Kann ich eine gute Website selbst machen, ohne HTML und sonstige Programmierkenntnisse?
  • Wie bringe ich eine Website ins Netz?
  • Wie komme ich bei Google ganz nach vor in den Suchergebnisseiten?
  • Welchen Sinn hat das Leben?

Die letzte Frage besprechen Sie bitte mit Ihrem Seelenmasseur oder einer religiösen Kapazität. Zu den anderen Fragen und noch mehr kann allerdings auf dieser Website Unterstützung geliefert werden.

Die Arbeit daran ist allerdings recht umfangreich. Beinahe täglich werden neue Informationen online gestellt. Wenn Sie also morgen wieder vorbeisehen, könnte hier etwas zu finden sein, dass Sie heute noch vermissen. Wenn Sie bestimmte Informationen wünschen, schreiben Sie uns bitte.