Google AdWords Conversions und WordPress

Wer eine WordPress-Website führt und Google AdWords betreibt, und dabei auch die Konversionen messen will, etwa die Zahl der Anfragen per Kontaktformular, der kennt vermutlich das Problem. Es muss eine eigene Bestätigungsseite erstellt, in die dann der Javascript-Code von AdWords eingebaut wird.

Vielfach werden für Formulare in WordPress Plugins eingesetzt. Wenn nun der Conversion-Code von AdWords zur Anwendung kommen soll, dann werden diese Plugins so konfiguriert, dass dem Benutzer nach dem erfolgreichen Absenden eine Bestätigungsseite angezeigt werden soll. In diese Bestätigungsseite muss der AdWords Conversion Tracking Code eingebaut werden.

Legen Sie dazu eine neue Seite “Danke” an. In diese Seite wird der Google AdWords Conversion Code eingebaut. Dazu gibt es zwei alternative Varianten:

Variante 1

Der Code wird direkt in page.php eingebaut, wobei mit Hilfe einer Funktion wie is_page(42) (siehe dazu Conditional Tags und is_page() bei WordPress.org) der AdWords-Code nur in der korrekten Seite (im Beispiel mit der ID 42) angezeigt wird.

<?php if ( is_page(42) ) { ?>
<!-- Google Code for ... -->
[...]
<?php } ?>

oder

<?php if ( is_page('danke') ) { ?>
<!-- Google Code for ... -->
[...]
<?php } ?>

Variante 2

Alternativ tragen Sie den Code im Editor ein. Dabei treten allerdings Probleme auf. Zum einen muss der Code in der HTML-Ansicht eingefügt werden, da es sich dabei um ausführbaren Javascript-Code handelt. Zum anderen setzt dann aber WordPress seine automatischen Absatzumbrüche ein, und zerstört damit u.U. die Funktion. Die bessere Lösung ist also Variante 1.

Die noch bessere Lösung wäre, Sie programmieren das Formular unter Verzicht auf alle Formular-Plugins selbst, dann können Sie auch mit dem AdWords-Code tun, was immer Sie wollen. OK, das setzt leider PHP- und HTML-Kenntnisse voraus.

HTML/Javascript in Reinkultur (beinahe)

Wer dennoch mit Variante 2 arbeitet, dem sei das Einfügen einer Funktion in functions.php empfohlen, mit der WordPress dazu gebracht wird, in einem bestimmten Teil der Seite den HTML-Code so zu belassen wie er ist. Zumindest, was die Umbrüche betrifft.

Lesen Sie den Artikel “10 incredibly cool WordPress shortcodes” und sehen Sie unter dem Punkt 9 – Remove WordPress automatic formatting nach was zu tun ist. Der Effekt der Anleitung wird sein, dass alles, was Sie im HTML-Editor (also dem nicht “visuellen” Editor) zwischen [raw] und [/raw] schreiben, von WordPress bezüglich Umbrüchen belassen wird, wie es ist.

Kleiner Nachteil

Sollten Sie in Ihrem Code Zeichen wie & verwenden (was bei Google AdWords Conversion Codes der Fall ist), dann wird daraus beim Öffnen der Seite &amp;. Je öfter Sie die Seite öffnen, umso länger wird die Kette an &amp;&amp;&amp;…. Ich empfehle daher grundsätzlich die Variante 1.

Wünschenswert wäre ein Plugin, mit dem man einen korrekten AdWords-Conversion Code in die Seite einbauen kann, ganz ohne php-Anweisung in page.php. Hat jemand Lust, so etwas zu schreiben?

Update

Beim Formular Plugin Gravity Forms ist es möglich, die Ausgabe des Danke-Textes (inklusive der vom Benutzer angegebenen Formular-Inhalte!) in HTML zu gestalten, ohne dass der HTML-Code beim Abspeichern wieder zerstört wird. Dahaer kann dort auch Google AdWords Conversion Code eingebaut werden. Prädikat: höchst empfehlenswert.

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